Wordpress Themes

Unverwechselbar durch Strichcodes

An 98 Prozent der Lebensmittel und 90 Prozent der übrigen Produkte findet man heute diese kleinen, gestreiften Kennzeichnungen – die Strichcodes – anhand derer alle wichtigen Informationen in einem kurzen Scanprozess abgelesen werden können. 34 Jahre ist es inzwischen her, dass das erste Produkt, eine Gewürzmischung der Firma Wichartz aus Wuppertal, zum ersten Mal auf diese Weise gekennzeichnet wurde. Seitdem hat sich die Technologie kontinuierlich weiterentwickelt und hat auch ihren Einzug in viele andere Lebensbereiche erhalten.

An kaum einer Kasse werden heute noch die Preise per Hand eingegeben. Das kurze Piepsignal signalisiert Verkäufer und Kunden, dass der Preis erfasst und der Rechnung zugefügt wurde. Doch die für den Menschen unlesbaren, schwarz-weißen Zebrastreifen erhalten noch viel mehr Informationen als den Preis. Grund genug sich einmal damit auseinanderzusetzen, was man sonst alles aus ihnen ablesen kann, wie sie aufgebaut sind und wie man sie eventuell für das eigene Unternehmen nutzen könnte.

Wie funktioniert ein Strichcode?

Ein Strichcode ermöglicht es Buchstaben und Zahlen und somit beispielsweise Artikel- oder Identifikationsnummern so umzuformen, dass ein dafür entwickeltes Scangerät die übermittelten Daten leicht aufnehmen und übersetzen kann. Aufgebaut werden die Codes dafür aus unterschiedlich breiten und langen parallelen Strichen und Lücken. Es gibt verschiedene Codeverfahren, die unterschiedlich differenzierte Strichcodearten verwenden und somit für verschiedene Zwecke geeignet sind. Gewissermaßen handelt es sich somit um differierende Sprachen, mit einem unterschiedlichen Wortschatzrepertoire. Im gewöhnlichen Handel wird meistens der GS1-Code verwendet, der Länderkennzeichen, Betriebsnummern, individuelle Artikelnummern und die Prüfziffer enthält.
Entscheidend ist neben der Codierung und Decodierung jedoch vor allem die Verknüpfung mit einer Datenbank, in der die jeweilig dargestellten Codes mit Informationen verbunden und nach den jeweils wichtigen Kriterien sortiert werden. Für einen Supermarkt ist die Verknüpfung mit der Datenbank wichtig, da so Bestände automatisch aufgefüllt werden können, für den Kunden bedeutet der Code mehr Informationsgewissheit über die erworbenen Produkte. So kann man sich zum Beispiel im Internet Codes übersetzen lassen und somit sichere Informationen über Herkunft, Inhaltsstoffe und Mengen finden.

Wo werden Codes noch eingesetzt?

Neben der Produktkennzeichnung werden Barcodes vor allem in Lagern und für Transporte genutzt. Bei Briefen findet man zum Beispiel stets den sogenannten rosaroten Zielcode sowie auf Gepäckstücken bei Flügen quadratische große Barcodes, die es ermöglichen Koffer und Taschen jederzeit problemlos Passagier und Flugroute zuzuordnen, ohne dass zu viele Informationen für jedermann direkt sichtbar sind. In der medizinischen Versorgung werden Strichcodes verwendet um Blutproben sicher, eindeutig und doch anonym zuzuordnen.

Was nützt mir das System für das eigene Unternehmen?

Auch im eigenen Unternehmen kann ein Strichcodesystem von Vorteil sein, wenn es darum geht Produkte, Sendungen oder auch Formulare eindeutig und sicher zu kennzeichnen und diese in einer Datenbank zu erfassen und zu verwalten. Unter www.mediaform.de findet man zahlreiche Beispiele für Verwendungsmöglichkeiten sowie die benötigten Materialien wie Drucker und Scanner.

Leave a Reply